H95 Raum für Kultur

Salon FOLK SONGS

Eine Inszenierung von NEON

Freitag, 23. November 2018, 20.00h

H95 Raum für Kultur, Türöffnung 19.00h, Eintritt frei – Kollekte

Das neu gegründete Ensemble NEON entwickelt unter dem Titel “Folk Songs”, unterstützt durch Tanz und Lichtinstallation, eine musikalisch-szenische Aufführung, welche um die Themen Nationalismus, Populismus und Diversität kreist. Die Diskrepanz zwischen Musiker*innen-Alltag und den Inhalten, welche Nachrichten und Politik dominieren, versuchen sie durch Austausch und Verständigung mittels ihrer Musik (zeitgenössische Kompositionen sowie Bearbeitungen von Volksliedern) zu überwinden.

Viviane Hasler
Sopran
Antonio Jimenez-Marin
Posaune
Anat Nazarathy
Flöte
Lisa Hofer
Violoncello
Christopher Moy
Gitarre / E-Gitarre
Daria Reimann
Tanz
Anna Virkkunen
Tanz
Jennifer von Känel
Licht- und Bühnendesign
Jorge Garcia Pérez
Choreografie

Das NEON Ensemble besteht aus klassisch ausgebildeten Musiker/innen, die sich auf die Interpretation zeitgenössischer Musik spezialisiert haben. NEON will jedoch nicht ein reines Neue-Musik-Ensemble sein, sondern nimmt sich die Freiheit, Kompositionen der klassischen Literatur in neuen Bearbeitungen zu spielen und mit zeitgenössischen Werken zu kombinieren, auch Improvisationen sollen Platz haben. In Zusammenarbeit mit Künstler/innen aus Choreografie, Regie und bildender Kunst entwickelt NEON spartenübergreifende Aufführungen im Bereich Musiktheater / Performance.

Das international zusammengesetzte Ensemble hat seine Basis in der Schweiz. Es besteht aus einer festen Kerngruppe und einem Pool von Musiker/innen und Künstler/innen, die projektbezogen mitwirken.

Biografien

VIVIANE HASLER – STIMME / REGIE / PROJEKTLEITUNG

Viviane Hasler wuchs in Nussbaumen AG auf. Sie studierte Gesang an der Musikhochschule Luzern bei Prof. Liliane Zürcher (Abschluss 2012). Ihr besonderes Interesse gilt der szenischen Arbeit und der zeitgenössischen klassischen Musik (UA von Samuel Langmeier, Anda Kryeziu, Rafael Baier, Victor Alexandru Coltea, Grzegorz Mackiewicz, Rakhat-Bi Abdyssagin, Edward Rushton). Im Juli 2018 wird sie an den internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt teilnehmen. Viviane Hasler ist Mitgründerin des Ensembles Lunaire und des Dornbusch Quintetts und arbeitet an einem Liedprogramm mit der Pianistin Maren Gamper. Aktuell ist sie in ihrer Reihe STIMME + in der Nische Zürich monatlich mit wechselnden Duopartnern zu hören.

www.vivianehasler.ch

ANTONIO JIMENEZ-MARIN - POSAUNE

Antonio Jimenez-Marin trat an verschiedensten international renommierten Musik Festivals auf und arbeitete u.a. mit dem Ensemble Modern, Klangforum Wien und dem Collegium Novum Zürich. Ursprünglich aus Cordoba, Spanien, studierte er Posaune in Granada, Glasgow, Frankfurt und Basel bei Simon Johnson, John Kenny, Uwe Dierksen, Benny Sluchin und Mike Svoboda. 2017 schloss er mit dem Master of Arts for Specialized Performance of Contemporary Music an der Musik Akademie Basel mit Auszeichnung ab. Seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des FIMLuque Festivals, das Neue Musik in ländliches Gebiet bringt.

ANAT NAZARATHY - FLÖTE

Die israelische Flötistin Anat Nazarathy lebt zur Zeit in Basel (CH), wo sie ihren zweiten Masterstudiengang Specialized Performance Alte Musik an der Schola Cantorum Basilensis absolviert. Neben Ihrer Leidenschaft für Alte Musik und historische Instrumente hat sie sich als begeisterte Interpretin zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht. Von 2013 bis 2015 absolvierte Anat Nazarathy das Tedarim internship program for outstanding musicians in contemporary music des 11 Ensembles Meitar in Tel Aviv. Ihre Studien führten sie an die Jerusalem Academy of Music and Dance (Bachelor) und die Hochschule Luzern Musik (Master). Anat Nazarathy gewann verschiedene Preise und Stipendien und spielte Konzerte als Solistin sowie in Kammermusikformationen an Festivals für Neue Musik und in Konzertreihen auf der ganzen Welt.

www.anatnazarathy.com

CHRISTOPHER MOY - GITARRE

Der amerikanische Gitarrist Christopher Moy aus dem Bundesstaat Maryland ist ein facettenreicher Künstler mit grosser stilistischer Vielfalt. Der Musik zugetan schon seit dem vierten Lebensjahr, begann er als Teenager, Gitarre zu spielen, und studierte später klassische Gitarre bei den renommierten Gitarristen Franco Platino, Julian Gray und Lorenzo Micheli und Jazz beim Gitarristen Paul Bollenback und beim Saxophonisten Gary Thomas. Zur Zeit spezialisiert er sich auf die Interpretation zeitgenössische Musik beim Posaunisten Michael Svoboda an der Hochschule für Musik in Basel, wo er im Ensemble Zone Expérimentale mitwirkt. In ganz Europa konnte er mit bekannten KomponistInnen und MusikerInnen zusammenarbeiten, sowohl auf klassischer als auch auf E-Gitarre, als Sänger und Improvisator. Christopher Moy spielt mit Stop, Drop, and Roll, einem Trio aus Basel, das moderne theatralische Musik spielt, und beim Jazz/Rock-Quintett The Sharp Shock aus Lugano.

JENNIFER VON KÄNEL - LICHT- UND BÜHNENDESIGN

Nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Schreinerin (EFZ) und der gestalterischen Berufsmatura liess sich Jennifer von Känel an der OETHG in Wien zur Beleuchtungsmeisterin weiterbilden. Nach verschiedenen Praktika in Kulturbetrieben ist sie seit 2013 als freischaffende Lichtdesignerin tätig. Neben Engagements am Schauspielhaus Zürich, in der Roten Fabrik Zürich, dem KiFF Aarau und der Schüür Luzern wirkt sie u.a. am One of a Million Festival, dem Burning Eagle Festival und war auf Tour mit Pablo Nouvelle, Al Pride und Gisbert zu Knyphausen.

www.jenniloveslight.com