H95 Raum für Kultur

SZENE OUT TOO

Installation / Konzert / Ausstellung

Freitag, 17. Mai 2019 – Sonntag, 19. Mai 2019, Fr, Sa und So jeweils 20.30

H95 Raum für Kultur, Türöffnung 1h vor Beginn, Eintritt frei – Kollekte

OUT TOO ist eine Installation, ist ein Konzert, ist eine Ausstellung

OUT TOO ist ein Projekt von Werner Hasler / the outer string in Kollaboration mit Hugo Ryser / optickle und Christoph Stettler / stettlerbros. 67

Werner Hasler
Trompete, Elektronika
Carlo Niederhauser
Cello
Optickle, Hugo Ryser, Manuel Schüpfer, Samuel Radvila
Visuelles
Christoph Stettler
Artwork
Everest Records
Label
perron3 Jahn Antener
Management
www.wernerhasler.com/out/

OUT TOO ist eine 23 minütige, geloopte, audiovisuelle Installation mit eingebauten Konzertsets von etwa einer Stunde und einer Ausstellung von zehn LP-grossen Bildern. OUT TOO thematisiert eine wildromantische Fels-, Bach- und Waldlandschaft in der Gegend von Krauchthal. Eingebettet in die gestaltete Klangwelt entfalten sich origami-artig, raumfüllende Projektionen und legen den Blick auf ein urtümliches Stück Natur frei. Alles was es darin zu entdecken gibt, hat sich einst aus gefalteter Form entwickelt. Die sechskanalige Videoinstallation verwebt die Slow-Motion-Nahaufnahmen der Natur mit geometrischen Faltungsprinzipien des Origami. In der Musik vermischen sich die vor Ort aufgenommenen Klänge mit den warmen Sounds von echten, oder zu Synthesizern verarbeiteten Trompeten und Celli. Damit thematisiert die Installation die zunehmend durch Algorithmen verfremdete Darstellung von Natur und fragt nach dem Verhältnis unserer durch digitale Medien antizipierten Vorstellung des Erlebens des realen Ortes.

OUT TOO verbindet Ausstellung und Konzert zu einer medialen Installation, die im Verlaufe der Vorführung den Raum permanent wandelt. OUT TOO ist als audiovisuelle Installation und als audiovisuelles Konzert erlebbar. Klang und Raum verbinden sich interaktiv. Bilder beziehen sich auf Klänge, Klänge auf Bilder. Mal steuern Rhythmen Bilder, bewegen sie im Raum und mal haben Filmfragmente eine Tonspur, die in den Klangraum einfliesst.

Keine sterile Studioatmosphärere, sondern das volle Leben. (Beat Blaser Jazz Aktuell DRS 2)

Was man auf OUT hört, ist frei, lebendig und irre schön. (Evelyn Pschak ALPS Magazin)

OUT ist ein Imperativ: Raus aus der Komfortzone. Raus aus dem vertrauten Probelokal, raus aus dem vertrauten Setting der Konzertbürhne , raus aus dem normalen Konzertbetrieb und hinein in ein grandioses Abenteuer aus Kunst und Musik, das einen wunderbar erfrischenden und hoch spannenden Blick über den Tellerrand hinaus eröffnet… Man kann nur begeistert dazu aufrufen: Leute, lasst euch diese Ausstellung und das noch kommende Konzert nicht entgehen! (aoe Liechtensteiner Vaterland 20.6.2016)

Biografien

Werner Hasler

FL/CH (Trompete, Elektronika, Komposition)

1997- 2008 verschreibt er sich mit manufactur der elektronischen Klangsuche und deren Nutzung im Kontext von songhafter, interaktiver, improvisierter Musik. Er nimmt vier Alben auf und tourt in Europa.

Hasler war Solist auf dem Schweizer Pavillon der Welt Expo 2000 in Hannover und spielte in der Folge verschiedene Kompositionen mit Daniel Otts ‘Ensemble Zampugn’ in Frankfurt, Görlitz und Heiligkreuz.

Seit 2002 arbeit Hasler intensiv mit der palästinensischen Sängerin und Oudspielerin Kamilya Jubran. Zuerst im vierköpfigen Projekt Mahataatt (Stations).

Seit 2003 treten sie Duo auf. Sie haben 2005 ‘Wameedd’ (Unit-Records/abeille-music) und 2010 ‘Wanabni’ (ZIGZAG terr. /Harmonia Mundi) produziert.

Kamilya Jubran & Werner Hasler haben bis jetzt über 200 Konzerte hauptsächlich in Frankreich, aber auch der Schweiz, Ägypten, Deutschland, Schweden, Spanien, Dänemark, Norwegen, Niederlande, Slowenien, Italien, Kanada, Oman, Tunesien, Algerien, Libanon, Marokko sowie Abu Dhabi gespielt.

Seit 2013 tritt Hasler im Trio WASL mit Kamilya Jubran und der Bassistin Sarah Murcia auf. Die Kompositionen sind ein Gemeischaftswerk, ein Video ist in Produktion.

Anfang 2005 wurde Hasler von Pro Helvetia für einen Residenzaufenthalt in Kairo eingeladen, wo er mit Mahmoud Refat (Electronics) und Karima Nait (Vocals) arbeitet. Im selben Jahr veröffentlicht Hasler die Aufnahme Transmit (manufactured audio), das Resultat einer zweijährigen, interkontinentalen Zusammenarbeit mit dem japanischen Sounddesigner und Syntheziserspezialisten Sunao Inami. Hasler setzt sich intensiv mit der Frage: ‘Wie funktionieren Improvisation und Stückaufbau ausserhalb unseres tonalen Systemes’ dabei fokussiert er sich auf Oktavteilung und Obertonstrukturen. Er gewinnt 2009 von der ‘Kulturstiftung Liechtenstein’ ein Werkjahrstipendium das ihn 2009/2010 nach Kairo und Paris führt. Er komponiert in dieser Zeit für die verschiedenen Formationen seines aktuellen Projektes the outer string wo er in verschiedenen Besetzungen mit Vincent Courtois, Carlo Niederhauser , Gyda Valtisdottir, Marie Schmit, Katryn Hasler, Christoph Steiner, Franck Vaillant und Julian Sartorius arbeitet. Nach dem Erstilng the outer string duos& quartets (2012 Unit Records) kreiert Werner Hasler den audio-visuellen Hybriden the outer string | OUT (2016 Everest Records) 2011 wird er vom amerikanischen Trompeter und Visionären Jon Hassell angefragt, sein ’ orchestra of two’ (Jon Hassell, trumpet, keyboard Werner Hasler livesampling) zu ergänzen.

Er veröffentlicht und tourt mit dem Projekt ‘lomallet’ (No Business Records) mit Gilbert Paeffgen und Karl Berger Seit 2012 tritt Werner Hasler zusätzlich zu seinen laufenden Projekten mit Jan Galega und Sidsel Endresen auf, produziert Solomusik für die aerial dance company oeffoeff. Er ist beteiligt bei ‘Störtebeker eine Rechtfertigungsorgie’ von Martin von Allmen und Rainer Piwek, ‘Zeitschnipsel’ und ‘Wolken melken’ von Rhaban Straumann , dem franco-marokkanischen Projekt ‘je me souviens’ von Pierre Walfisz.

www.wernerhasler.com

Carlo Niederhauser

CH – cello, el.cello, efx Der Autodidakt ist einer der vielseitigsten Schweizer Cellisten fernab der Norm und stilistischen Grenzen. Er fühlt sich im Jazz, Pop und der freien Musik ebenso heimisch, wie in der klassischen Literatur. Und mit dem Dokumentarfilm „DER IMKER“ von Mano Khalil legt er den musikalischen Grundstein zum mehrfach preisgekrönten Film.

Spielte mit: Ania Losinger, Björn Meyer, Werner Hasler, Don Li, Kaspar Rast, Bruno Amstad, Emmanuel Schnyder, Frank Sikora, Gilbert Paeffgen, Tonee Schiavano, Andreas Vollenweider, André Pousaz, Julian Sartorius, Emilia Amper, Gyda Valtysdottir, Simon Heggendorn, Tobias Preisig, Marco Agovino, Vincent Courtois, Sylvie Courvoisier, Franck Vaillant, Hans Koch, Mario Batkovic, Peyman Yazdanian… Aktuelle Projekte Werner Hasler- the outer string Cup Druhad: Trio mit Gilbert Paeffgen (dr, hackbrett) und Thom Freiburghaus (uillean pipe, flutes) Guitar-Duo mit dem Berner Gitarristen Mats Eser (im Aufbau) Saxophon-Duo mit dem Thuner Saxophonisten Daniel Gaggioli

Vergangene Projekte Asita Hamidi‘s GARDEN OF SILENCE ROCCO AMNI MOOD ORCHESTRA /Studio- Orchester der Highlight-Communication München, STÖRTEBEKER, Tonus String Quartet, RESONANZRAUM , AORO: Adrien Oggier Rituel Orchestre, JADE

Optickle: Hugo Ryser, Sam Radvila, Manuel Schüpfer

Als Künstler erforschen wir Formen der medialen Kommunikation an der Schnittstelle zwischen Mensch, Raum, Mechanik und Technologie. Uns interessieren die Verbindungen von visuellen und akkustischen, physischen und virtuellen Räumen, welche mit dem Publikum interagieren. Den Menschen begreifen wir dabei als zentrale Schnittstelle der Kommunikation und Interaktion.

Als Produzenten konzipieren und realisieren wir audio-visuelle Inhalte wie Visualisierungen, Filme und Animationen für unsere Kunden aus Kultur und Wirtschaft. Uns interessiert die Suche nach der passenden Lösung im Dialog mit unseren Partnern und die situativ optimale Umsetzung individueller Ideen. Unkonventionelle und innovative Konzepte und Lösungen stehen im Zentrum.

www.optickle.com