H95 Raum für Kultur

SZENE Fright Fight Flight

Eine Performance mit Musik, Tanz, Video und Installation

Freitag, 7. Juni 2019 – Samstag, 8. Juni 2019, Fr und Sa jeweils 20.30h

H95 Raum für Kultur, Türöffnung 1h vor Beginn, Eintritt frei – Kollekte

Auswandern, dachte er. Das ergäbe doch nur Sinn, wenn das Land, in das wir fliehen, nicht immer nur wir selbst wären.*

Dyane Donck (NL)
Komponistin / Sound Artist
Lieve Vanderschaeve (B)
Videokunst / 3D Mapping Animation
Bärbel Stenzenberger / Félix Duméril
Choreografie
Misato Inoue / Olaf Reinecke
Choreografische Assistenz
Markus Becker / Florian Hoffmann
Lichtdesign
Amélie Sator
Kostüm
William John Banks (GB/AUS)
Tanz
Erik Constantin (NL)
Tanz
Simona Piroddi (ITA)
Tanz
Misato Inoue (J/CH)
Tanz
Thomas Péronnet
Management/Produktion/Diffusion (Schweiz)

Ausgangspunkt von FRIGHT FIGHT FLIGHT ist die Affektreaktion des fight-or-flight Syndroms (die körperliche und seelische Anpassung von Lebewesen in Gefahrensituationen), sowie der Drang des Menschen nach Progressivität. Basierend auf den individuellen Erlebnissen und Erfahrungen aller Beteiligten wird das breite Spektrum menschlicher Beweggründe für Flucht ergründet. Nicht das Woher sondern das Wohin der Flucht wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Dabei erfolgt die Auseinandersetzung mit der Thematik in einem künstlerisch kollektiven und geschützten Raum, strukturiert mit «flüchtigen», veränder- und zerlegbaren Objekten, in welchem die Tänzer*innen mit ihrer ausdrucksstarken Performance alle Elemente der Gesamtinstallation miteinander verbinden. In einen dunklen Raum verschwimmen die Grenzen zwischen Zuschauern und Protagonisten. „Flüchtige“ Bilder leiten von Szene zu Szene und lassen die Thematik nicht nur zu einem individuellen, sondern auch zu einem gemeinsamen Erlebnis werden.

Fright Fight Flight ist eine Kooperation von:

Dyane Donck (NL) www.dyanedonck.com

Lieve Vanderschaeve (B) www.lvds.de

Tanzkompanie BO komplex (D) www.tanzkompaniebo-komplex.de

T42dance projects (CH) www.t42dance.ch

*Zitat: ZEH, Juli: Nullzeit, 4. Auflage, München 2014, S. 27