H95 Raum für Kultur

SZENE “Nichts, sagte sie”

Freitag, 25. Oktober 2019 – Sonntag, 27. Oktober 2019, Fr & Sa 20.00h / So 11.00h

H95 Raum für Kultur, Eintritt frei – Kollekte

„Nichts, sagte sie“ ist das erste abendfüllende Stück der Schauspielerin und Tänzerin Olivia Ronzani und des Sounddesigners Lukas Stäuble, eine Weiterentwicklung ihres Kurzstücks „Nichts Besonderes“ mit Texten von Peter Bichsel. Es handelt von der Suche nach dem Erzählenswerten in der Alltäglichkeit, von betrachtender Wahrnehmung, Zeit und Sehnsucht.

Ein leerer Bühnenraum mit hängenden Mikrofonen, ein Musiker, ein (er-)wartendes Publikum und eine Figur. Sie erzählt von ihrer Umwelt: Menschen, die sie beobachtet, Szenen, Begegnungen, abwechselnd mit stillen flüchtigen Momenten. Erwartungsdruck und Selbstdarstellung, Fremdsein und Objektsein, Banalität und Sensation; was ist eigentlich erzählenswert und für wen?

Die Figur bewegt sich tänzerisch zwischen den schwingenden Mikrofonen und spannt im Dialog mit dem Musiker ein Netz von Erzählungen und live erzeugten Soundteppichen. Olivia Ronzani widmet sich dem Erzählen als Form der Identitätsbildung, sie beleuchtet eigene alltägliche Geschichten und was diese als Spur hinterlassen. Die Einfachheit und Absurdität, mit welchen die beiden Performer arbeiten, machen das Stück zugänglich sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

Olivia Ronzani
Performance
Lukas Stäuble
Musik/Sounddesign

Dieses Projekt findet statt im Rahmen der von uns fürs 2019 neu geschaffenen Plattform für Erstlingswerke junger Kunst- und Kulturschaffenden aus dem Raum Basel – im Programm 2019 innerhalb der Reihe SZENE.

Biografien

Olivia Ronzani

(*1994) aus Basel, war neun Jahre Artistin im Jugendcircus Basilisk und spielte in Produktionen am jungen theater basel. 12 Jahre genoss sie Klavierunterricht und schloss 2017 den Bachelor in Physical Theatre an der Accademia Teatro Dimitri (Tessin) ab. Zuvor hat sie ein „Année Propédeutique“ an der Ecole cantonale d’art de Lausanne (écal) absolviert. Sie arbeitete als frei schaffende Schauspielerin/ Performerin/Tänzerin in der Schweiz und Deutschland: „Eine Hand voller Sterne“ (2018), „Unconscious Collections“ (2018), „Il vecchio Inquilino“ (2017), „Camp Cesar“ (2014), „Morning“ (2013).

Lukas Stäuble

(*1993) aus Basel, beschäftigt sich mit aktuellen Medien und versucht, Bereiche wie Video, Sound, Fotografie, Performance und Theater auf eine installative und teils performative Weise miteinander zu verbinden. Zur Zeit macht er seinen Bachelor in Fine Arts an der Hochschule der Künste Bern. Er nahm als Sounddesigner an verschiedenen Projekten teil: Soundperformances in Wien und London, Sounddesign für die Inszenierung „ZUCKEN“ von Sebastian Nübling, und tritt als Schauspieler bei Produktionen im Jungen Theater Basel auf: „Sweatshop“ am Schauspielhaus Zürich (2018), „Noise“ (2015), „Camp Cäsar“ (2014) u.a.

www.lukasstaeuble.com